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DxOMark?

Erfahrungsberichte der Fototalkuser zu diversen Digitalkameras.
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Frenky9
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Beitrag von Frenky9 » Sa Jan 09, 2010 8:40 pm

Lieber Werner,
tu doch bitte dir und allen anderen einen Gefallen und melde dich aus Fototalk ab.
Deine Beiträge nerven abgöttisch und haben keinerlei Informations- oder Unterhaltungswert.

Gruß
's Arscherl brummt, 's Herzl g'sund

Werner_B.

Beitrag von Werner_B. » So Jan 10, 2010 12:10 am

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fibbo
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Beitrag von fibbo » So Jan 10, 2010 8:31 am

Werner_B. hat geschrieben:.Das sind wohl auch alles Technokraten?
Nein, ich hat bereits einen link zur Erklärung gesetzt... Ich habe volle Achtung vor wirklich fähigen und sorgfältigen Technikern und Ingenieuren solange sie sich so lernfähig verhalten wie ein Einstein oder eine Meitner... und nicht so wie ein W. v. Braun oder die Giftköche der IG Farben nach dem Krieg.
Technokraten sind einerseits Leute die unkritisch mit Technik umgehen und nicht erkennen dass diese Technik die Menschen immer mehr abhängig und auch faul machen kann, aber andererseits auch Leute die predantisch dafür sorgen, dass der Zug nach Ausschwitz trotz aller Widrigkeiten pünktlichst abgeht, und darauf auch heute noch stolz sind. Und das sind die Allerschlimmsten... Deren Motto ist: Operation gelungen, Patient tot. Hauptsache die Operation wurde formal korrekt und mit eindeutiger Präzision und mathematisch exakt durchkalkuliert durchgeführt.. Dann sind sie zufrieden, denn dann haben sie ja alles richtig gemacht. Genau wie die Wirtschaftsingenieure, Wirtschaftspsychologen, Bänker, Broker, Manager, Politiker, die sich bis heute mit blödem Gesicht fragen, was sie eigentlich die letzten Jahre falsch gemacht haben sollen, obwohl sie doch nur ihre Börsen"spiel"programme und Umsätze/Gewinne oder Sozialausgaben innerhalb von wenigen Jahren massiv auf Kosten der Steuerzahler und Nichtsteuerzahler "optimiert" haben :-)

fibbo

Werner_B.

Beitrag von Werner_B. » So Jan 10, 2010 9:31 pm

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fibbo
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Beitrag von fibbo » So Jan 10, 2010 9:55 pm

Werner_B. hat geschrieben:...2. Warum lehnst Du standardisierte Studiobedingungen als Testbasis ab? Das ist eine elementare Grundvoraussetzung für seriöse Vergleiche.

Eben nicht... es gibt im Bereich Musik, Fotografie, Kochen, etc etc etc... keine seriösen Vergleiche und Objektivität. Jeder, der dies zu vermitteln versucht ist entweder Selbstbetrüger oder Betrüger oder es fehlt ihm ganz allgemein an (Lebens)erfahrung.
Anders bei der Überwachung von Fabrikationsstrassen und Strassenkreuzungen oder akustischen Messungen am Bau: Hier lasse ich genormte, seriöse und genau definierte Messverfahren und -vergleiche zu weil die Andorderungen zu 100% definiert und nicht abhängig von Geschmäckern sind. Im Fotobereich ist das mitnichten der Fall. Beweis: Pentax K20D/K-7 im Rauschvergleich mit D300. Jeder der da behauptet die D300 sei bei hi iso in jedem Fall wesentlich besser der ist bereits durch technokratischen Unsinn manipuliert. Genau wie bei denen, die eine Pentax K-x oder Canon 7D aufgrund von Laborwerten auf das Niveau einer D700 stellen.
Alleine das Rauschen oder die Farbdarstellung bei DSLRs ist auch nach vielen Jahren Analyse und Forschung qualitativ gar nicht mit Messgeräten zu erfassen... Ganz zu schweigen von der subjektiv empfundenen Bildqualität durch einen grösseren Dynamikumfang. Das ist doch genau wie bei mp3 und linear Audio mit 192kHz/24bit: Nur sehr Wenige hören den Unterschied und es gibt sogar Leute denen mp3 lieber ist. Also auf Foto bezogen sind sogenannte "objektive" Tests zum kleinen Teil aufschlussreich, aber zum grösseren Teil irreführend weil sie nicht kritisch und distanziert genug begriffen werden. Die meisten Leute glauben all zu gerne "amtlich-seriöse" Texte anstatt selber zu verifizieren wo für sie persönlich die eigene Wahrheit liegt.

fibbo

Werner_B.

Beitrag von Werner_B. » So Jan 10, 2010 10:35 pm

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fibbo
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Beitrag von fibbo » Mo Jan 11, 2010 1:20 pm

> Du schaffst die verschiedensten Ebenen nicht analytisch sauber zu trennen.

Ich will den Wald sehen und nicht nur einzelne Bäume... Es ist also durchaus beabsichtigt dass ich mich nicht mit analytisch sauberer Trennung selbstbetrüge, weil es diese Trennung im Leben gar nicht so klar definiert gibt sondern nur ne dogmatische Krücke für den Mathematiker/Physiker ist, die Natur halbwegs verstehen zu können.
Ich verstehe worauf Du hinaus willst aber Deine Argumente basieren auf Theorie, die nur zum Teil in die Praxis umsetzbar ist. Es gibt z.B. bis heute weder eine 1:1 Wiedergabe, noch eine 1:1-Aufnahme, und zwar ganz einfach deshalb weil selbst ein Mikrofon oder Lautsprecher so komplex ist dass eine 1:1-Wiedergabe/Aufnahme nur plump annähernd erreicht werden kann... Dasselbe gilt für Kameras und Monitore bzw. Beamer oder Papiere, und gerade in der Fotografie ist es meist sogar erwünscht (wie auch bei der Aufnahme von Gesang!) dass das Aufgenommene gar nicht zu 100% die Wirklichkeit wiederspiegelt. Ich kenne nur sehr wenige Sänger, die z.B. Gesangsaufnahmen mit DPA- bzw. Bruel&Kjaer-(Mess-)Mikrofonen wirklich ertragen können*. Genauso dürfte eine Aufnahme mit einer Industriekamera und die 1:1-Wiedergabe auf Papier oder Bildschirm keinen Käufer einer Kompaktknipse wirklich befriedigen.
*Ausnahme z.B. Michael Jackson auf "History", wobei unklar ist wieviel davon mit Messmikros aufgenommen wurde und wieviel mit den anderen 90 Mikrofonen die Meister Bruce Swedien zur Verfügung hatte.

> Auf der Wiedergabeseite will ich aber genau das sehen/hören, was der Fotograf bzw. Toningenieur beabsichtigt hat, deshalb gibt es da keinen Geschmacksspielraum

1. Ist das Dein Anspruch und nicht der Anspruch der Meisten, und 2. gibt es keine perfekt reproduzierende Wiedergabekette, wie schon geschrieben, weder für Audio, Foto oder sonstigen Sachen. Die Technik ist weiter und weiter entwickelt worden, ist aber immer noch lange nicht soweit, perfekt zu sein. Sie hat sich nur in den letzten 10-20 Jahren immer mehr dahin entwickelt, den Menschen (Ohr, Auge, Geschmack) mit Psycho-Methoden intelligent betrügen zu können. Das nennt man verschlimmbessern, und es kommt beim Menschen besser an als eine "ehrliche" Wiedergabe.
Das, und nur das! zählt hier ganz allgemein - auch - im Bereich Fotografie und ganz speziell im Bereich Amateurfotografie. Es ist daher, und da stimme ich Dir zum teil bei, nur mit entsprechend umfangreichem Vorwissen möglich, solche technisch "seriösen" Vergleichs-Sites wie DXO oder Ähnlichen sinnvoll als Entscheidungshilfe heranziehen zu können.
Und genau deshalb habe ich dem TO das geschrieben was ich schrieb und was Du offensichtlich bemängelst:

Sniper hat folgendes geschrieben:
Hallo,
wie Aussagekräftig findet Ihr diese Seite. Kann man Ihr glauben?
(Link wurde entfernt)


geht so... wie bei allen eher theoretischen Testseiten. Ich persönlich ziehe Meinungen von erfahrenen Fotografen vor, in Kombination mit
dpreview.com
http://www.dpreview.com/

und imaging-resource.com
http://www.imaging-resource.com/IMCOMP/COMPS01.HTM

fibbo

Werner_B.

Beitrag von Werner_B. » Mo Jan 11, 2010 11:14 pm

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fotoart
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Beitrag von fotoart » Mi Jan 13, 2010 1:46 pm

Gerade weil es durch materielle Mittel möglich ist die Sinne mit
oberflächlichem Genuss zu betören und das auch von Industrie und
Händel massenhaft propagiert wird besteht die Fähigkeit darin diesen
Scheinverlockungen zu Trotzen und sich auf die wesentlich mühevollere
Tiefe einzulassen. Das hat nicht nur in der Malerei, Musik oder beim Film
eine Bedeutung sondern vor allem auch bei dem rein visuellen
Medium Fotografie. Hier kann das Bild auf Grund seiner dauerhaften Präsenz
in Ruhe überprüft und hinterfragt werden.
So gilt es die psychologischen Tricks für den Kick abzulegen und sich voll
und ganz auf die authentische Wahrhaftigkeit einzulassen.
Diesen Aspekt besonders schon beim Aufnahmeprozess berücksichtigen
aber auch bei der Wahrnehmung allgemein.

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Beitrag von fibbo » Mi Jan 13, 2010 2:21 pm

Werner_B. hat geschrieben:..
Sagen wir mal so: es gibt eine qualifizierte Minderheit, die sich dem Trend entgegenstemmt. Ein Symptom ist dieser Laden und die Geschichte des Inhabers: www.hoerzone.de

Scheint ganz ok zu sein, aber sie führen keine EMES Koaxialsysteme... das ist ja was ich meine, es kommt nicht nur auf den (möglichst linearen) Frequenzgang an sondern auch auf die Phasenlage und das Impuls-/Abstrahlverhalten und noch etliche andere Dinge, unter anderem auch auf die Raumakustik bzw. deren Optimierung.
EMES verkaufte ich schon vor über 10 Jahren besonders an Klassiker, insbesondere auch an einen Münchener Geigenbauer der Stradivari-Kopien anfertigt... der war verzweifelt weil er keinen Speaker fand der die Mitten sauber darstellte, bis ich ihm die hier verkaufte. Seitdem ist er glücklich damit.
(Link wurde entfernt)

Die ADAM sind dagegen etwas transparenter in den Höhen.
Die KRK haben/hatten eher eine Auratone-Charakteristik und wurden damals von Bob Clearmountain gehyped...
Genelec teilweise ein wenig "zu gut" klingend, haben sich aber in den meisten kleineren/mittleren Studios durchgesetzt.

Die besten Mixe in meinen Augen sind übrigens auf absoluten "Mistlautsprechern" wie Auratone und Yamaha NS-10 entstanden. Man denke da nur an etliche höchst erfolgreiche Michael-Jackson/Quincy Jones-Alben.
Ebenso sind wohl zumindest einige der besten Fotos/Bilder auf primitiven Kameras und in primitiven Labors "entstanden".
Mein Lieblingsbeispiel für Nikon D70:
http://www.pbase.com/manny_librodo/my_best_shots
Diese Kamera kann man heute gebraucht für 250.- Euro kaufen, mit besserem Objektiv für ungefähr 400.- Euro. Die D70 würde heute bei fast jedem Test gnadenlos durchfallen!

Es gibt noch keinen perfekten Lautsprecher, und es gibt, genauso wie bei den angeführten Speakern, auch bei den Kameras marginale bis heftige Unterschiede, obwohl sie alle tendenziell sehr gut klingen bzw. "gute" Fotos machen. Jeder Hersteller hat so seine eigene Philosphie was er unter gut versteht, es ist wie gesagt in der Praxis nicht möglich alle Komponenten/Parameter einer guten Wiedergabe gleichzeitig zu optimieren, weil sie sich in der praktischen Ausführung bzw. Ausführbarkeit! oft widersprechen.
Wenn nun suggeriert wird, dass eine Kamera bei 2-3 Parametern, insbesondere bei der jpg-Verschlimmbesserung, besser ist als eine Andere, dann neigt der technologische Halbwissende dazu, dieselbe insgesamt als "besser" einzustufen. Zu diesen Halbwissenden gehören auch die meisten Foto-"Fach"redakteure bzw. Schreiberlinge, die einen Laborbericht auf ca. 5% kürzen müssen und so zu starken Verallgemeinerungen neigen. Die meisten, auch vermeintlich "seriösen" Vergleiche oder gar Top-Ten-Rankings sind deshalb als Informationsquelle für den potentiellen DSLR-Käufer nur eine manipulative Krücke, aber keine echte, an die individuellen Bedürfnisse angepasste Kaufentscheidungshilfe.
BTW: Es ist im Grunde völlig egal welche Cam man kauft, solange man die Unterschiede nicht kennt bzw. spezielle Funktionen braucht, aber das wird in den meisten Testberichten und Rankings aus Mangel an Rückgrad oder aus kommerziellem Interesse verschwiegen.

Fazit: Lieber einige subjektiv gefärbte Erfahrungsberichte von erfahrenen Leuten lesen, in Kombination mit einigen "seriösen" Testseiten (ohne Rankings oder direkte Parametervergleiche), als sich wie bei Chip oder PC-Welt oder vielen Anderen der scheinbaren Objektivität hinzugeben und völlig kritiklos deren "Testsieger" einzukaufen. Wie oft kam es schon vor, dass gute Gehäuse/Systeme nur auf Platz 12 oder noch schlechter kamen? Das ist doch seit Jahren ein rechter Witz was man da Undifferenziertes zu lesen kriegt.

fibbo

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