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Frage zu Rollfilm

Allgemeine Fragen rund um die Analog-Fotografie.

Moderator: ft-team

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Loeckchen
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Frage zu Rollfilm

Beitrag von Loeckchen » Di Nov 07, 2006 10:12 am

Dies ist mein erster Beitrag hier und ich hab gleich eine Frage zum Thema Rollfilm. Die Suchfunktion gab leider nichts her.
Kann man diesen "normal entwickeln" lassen, also im Fotoladen in so eine Papiertüte stecken und abwarten oder muss man z.B. bei Foto brenner die teure Handentwicklung nehmen?
Ich habe nämlich eine zwar alte, aber gute SLR-Kamera mit 60er Rollfilm in Aussicht (Pentacon Six) und möchte damit Bilder machen, wo meine Minolta Dimage Z1 an ihre Grenzen stößt.
Ich habe aber weder Zeit noch Geld noch Platz für allzu häufige Handentwicklung / eigenes Labor.

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HaHa
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Beitrag von HaHa » Di Nov 07, 2006 10:42 am

Hallo Loeckchen,
gib unter Google einfach mal Rollfilmentwicklung ein. Da gibt es ziemlich viele Hinweise.
Oder guckst Du hier:
(Link wurde entfernt)

Gruß
Hans

Loeckchen
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Beitrag von Loeckchen » Di Nov 07, 2006 12:00 pm

Ich habe irgendwo gelesen, dass der "dm" Rollfilm für 10 bis 20 Cent pro Abzug entwickelt. Mag nicht die beste Quali sein, aber für die erste Übersicht reicht es ja. Und das richtig gut gelungene kann ich dann ja immer noch groß bei Brenner bestellen. Danke.

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Willhelm
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Beitrag von Willhelm » Di Nov 07, 2006 6:59 pm

In den meisten Fotoläden kann man Rollfilme abgeben,lustig finden sie es selten :wink: ,aber was soll's.Bei Wegert kann man die Filme auch abgeben,allerdings wird erst das Negativ entwickelt und danach muß man die Negative aussuchen von dem man Abzüge möchte.
Die Preise sind zwar etwas höher,die Wartedauer leider auch :( ,aber die Qualität ist Top.

Grüßchen,

Willhelm

KaoTai

Re: Frage zu Rollfilm

Beitrag von KaoTai » Di Nov 07, 2006 8:39 pm

Loeckchen hat geschrieben: Ich habe aber weder Zeit noch Geld noch Platz für allzu häufige Handentwicklung / eigenes Labor.
Meiner Erfahrung nach (Mamiya 645), sollte man die Filme aber wirklich selbst entwickeln und vergrößern (bei schwarzweiß) oder ins Fachlabor geben (ja, teuer).

Bei "normalen" Großlabor-Abzügen war die Farbqualität meiner Mamiya in der Regel schlechter als die meiner Canon EOS 50E oder sogar meiner Olympus mju-2.

Und bei Abzügen unterhalb Posterformat wirst Du auch nicht viel Schärfevorsprung sehen, verglichen mit einer Kleinbild die mit Festbrennweiten bestückt ist.

Gast

Beitrag von Gast » Di Nov 07, 2006 11:13 pm

Wenn interessiert die Schärfe bei Rollfilm ;-)

Die Tonwerte bei großen Vergrößerungen (SW) haben mich immer umgehauen.

SW im Normallabor wird durch einen 08/15 "alles muß durch" Entwickler gezogen, da kommt meistens ein echter Mist raus.

Wenn dann richtig bei Mittelformat (da muß ich KaoTai zustimen).

Gast

DSP

Beitrag von Gast » Mo Jan 08, 2007 5:21 pm

Diesen Eindruck hatte ich auch und habe die Seagull wieder verkauft.
(Habe nie feststellen koennen ob die Bilder durch das Objektiv oder durch die Entwicklung so mies waren)
Das war vor der Zeit der Wiederentdeckung des eigentlichen Fotohobbies.

Gast

Beitrag von Gast » Mo Jan 08, 2007 5:27 pm

Die Seagull habe ich auch noch. Das Objektiv ist nicht schlecht (trotz nur 3 Linsen).

Da dürfte es eher die Entwicklung (bei SW im "Jeder Film muß durch die Ausgleichspampe"-Entwickler kommt selten was vernünftiges raus. Der SW Entwicklungsprozeß ist nicht so genormt wie bei Farbe).

Dirk

KaoTai

Re: DSP

Beitrag von KaoTai » Mo Jan 08, 2007 11:54 pm

countryboy hat geschrieben:Diesen Eindruck hatte ich auch und habe die Seagull wieder verkauft.
(Habe nie feststellen koennen ob die Bilder durch das Objektiv oder durch die Entwicklung so mies waren)
Das war vor der Zeit der Wiederentdeckung des eigentlichen Fotohobbies.
Da widerspreche ich DSP, und ich habe meine Seagull 4A noch nicht verkauft.

Bei gleichem Filmmaterial und ähnlicher Hand-Entwicklung waren die Negative meiner Mamiya 645 deutlich schärfer (vor allem an den Bildrändern) als die meiner Seagull 4A .

Gast

Beitrag von Gast » Di Jan 09, 2007 8:56 am

Für den Preis eines Mamiya Objektivs bekommt man allerdings auch sehr viele Seagull Kameras.

Wobei ich ja nicht behauptet habe, das der dreilinser der Seagull jedes Leica Objektiv weit hinter sich lässt.

Allerdings sollte man selbst mit einer Seagull (meine ist aus den 70ern und es steht Revue drauf) vernünftige Bilder hinbekommen.

Das das Objektiv konstruktionsbedingt (MultiCoating kannten die damals noch nicht wirklich) sehr Streulichtempfindlich ist und vom Kontrast her nicht mit modernen Festbrennweiten mithalten kann dürfte klar sein.

Die Bilder meiner Eumex sind aber auch nicht besser.

Dirk

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