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Bilder zu dunkel. Gibt es Rettung?

Alles rund um die digitale Bearbeitung der Bilder am Computer. Bearbeitungsmethoden der Digitalfotografie.

Moderator: ft-team

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anfänger2010
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Bilder zu dunkel. Gibt es Rettung?

Beitrag von anfänger2010 » Mo Feb 22, 2010 8:51 am

hallo

ich hab am wochenende eine paar schöne bilder gemacht, aber die sind leider etwas zu dunkel geworden..

kann ich die bilder irgendwie retten? und mit welchem programm?

mfg

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Nasus
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Beitrag von Nasus » Mo Feb 22, 2010 9:53 am

jpg illuminator, falls es jpgs sind - oder ein beliebiger RAW-Converter, falls es Rohbilder sind (letzteres wäre besser).

KaoTai

Beitrag von KaoTai » Mo Feb 22, 2010 4:13 pm

Wenn die Bilder nur "etwas" zu dunkel sind, kann man das mit jedem Bildbearbeitungsprogramm retten.

Z.B. kostenfrei mit www.IrfanView.com > Bild > Farbe ändern
Und dort dann mal am Gamma- und am Helligkeitsschieber drehen.

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fotoart
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Beitrag von fotoart » Do Feb 25, 2010 1:32 am

... mal etwas fachliches Genörgel. Zu dunkel heißt unterbelichtet,
Zeit oder Blende wahren falsch eingestellt, fotografisch schlechte
Aufnahmen, da kann man nicht von 'Schön' reden. Die Belichtung ist das
A und O der Fotografie, darauf sollte man sich konzentrieren wenn man
eine Kamera in der Hand hat und dann natürlich auf die Komposition.
Die Belichtung ist die handwerkliche Grundlage bei der Aufnahme,
wenn die nicht stimmt wird alles Andere logischer Weise auch nichts.
So lohnt es sich wenn man schöne Bilder machen möchte sich ein wenig
mit den Kriterien der Fotografie zu beschäftigen.
Digitale Bilddateien lassen sich mit jedem Bildbearbeitungsprogramm
aufhellen, in Photoshop gibt es dafür die meisten Möglichkeiten.

hegauer
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Beitrag von hegauer » So Feb 28, 2010 4:31 pm

Hallo,

keiner macht NUR schöne Fotos. Jeder greift ab und zu mal "daneben". Besonders einem Anfänger sollte man da nicht mit einer "Gardinenpredigt" kommen :-)

Also zum Thema: Lade Dir einfach aus dem Internet (http://www.faststone.org/FSViewerDownload.htm) den "Faststone Image Viewer 4.0" Die Software ist für Privatnutzer kostenlos und hat auch eine deutsche Menüführung. Die Installation ist unkompliziert. Damit ist die "Nachberabeitung" auch für Unerfahrene relativ einfach.

Im Bildbetrachter fährt man mit der Maus an den linken Rand. Da öffnet sich ein Menü, bei dem man "erweiterte Farbeinstellungen" wählt. Da kann man leicht mit den Schiebereglern den Gammawert verstellen und sieht auch gleich das Ergebnis. Man kann solange "herumschieben, bis das Ergebnis gefällt. Genau so kann man Helligkeit, Kontrast, Sättigung und noch andere Parameter verstellen. Dann kann man das Bild ohne Qualitätsverlust (ohne Neukomprimierung) wieder Speichern.

Ich finde Faststone einach ideal, um Bilder schnell etwas zu optimieren. Gerade für Einsteiger bewährt es sich in meinem Bekanntenkreis.

MfG. Emil

anfänger2010
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Beitrag von anfänger2010 » Di Mär 02, 2010 5:59 pm

danke für die gute hilfe, vorallem ein dankeschön an den letzten beitrag.
mfg

KaoTai

Beitrag von KaoTai » Mi Mär 03, 2010 12:04 am

hegauer hat geschrieben: Dann kann man das Bild ohne Qualitätsverlust (ohne Neukomprimierung) wieder Speichern.
Wirklich ? :shock:

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Beitrag von fotoart » Do Mär 04, 2010 1:35 pm

hegauer hat geschrieben:Hallo,

keiner macht NUR schöne Fotos. Jeder greift ab und zu mal "daneben". Besonders einem Anfänger sollte man da nicht mit einer "Gardinenpredigt" kommen :-)
...richtig, es gelingt nicht immer alles gleich gut. Jedoch kann man nicht die
misslungenen Bilder als Lehrmaterial abspeichern und dann versuchen es
besser zu machen? Muss man unbedingt aus dem selbst fabrizierten Mist
"schöne Bilder" machen? Warum nicht akzeptieren, dass auch mal Mist
(falsch belichtet) entsteht, wegschmeißen und besser machen.

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Bommelnator
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Beitrag von Bommelnator » Mi Mär 17, 2010 6:11 pm

fotoart hat geschrieben:
hegauer hat geschrieben:Hallo,

keiner macht NUR schöne Fotos. Jeder greift ab und zu mal "daneben". Besonders einem Anfänger sollte man da nicht mit einer "Gardinenpredigt" kommen :-)
...richtig, es gelingt nicht immer alles gleich gut. Jedoch kann man nicht die
misslungenen Bilder als Lehrmaterial abspeichern und dann versuchen es
besser zu machen? Muss man unbedingt aus dem selbst fabrizierten Mist
"schöne Bilder" machen? Warum nicht akzeptieren, dass auch mal Mist
(falsch belichtet) entsteht, wegschmeißen und besser machen.
Manche Momente sind einfach "Unwiederbringlich", also muss man auch mal mit weniger gutem Material arbeiten können und es verbessern bzw. optimieren. Oder lässt Du einen Kunden einfach noch mal seine Hochzeit (oder was auch immer) wiederholen, wenn Du ein Motiv gut findest, aber die Belichtung in dem Moment nicht optimal war? :wink:

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fotoart
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Beitrag von fotoart » Do Mär 18, 2010 8:12 pm

Bei einer Hochzeit oder ähnlichen Aufnahmen im Auftrag des Kunden gibt
es keine Fehlbelichtungen und wenn doch alles Fotozeug wegschmeißen,
in die Ecke setzen und Heulen, dann aufstehen und etwas anderes machen,
akzeptieren, dass das Talent für die Fotografie nicht vorhanden ist.

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Beitrag von fibbo » Fr Mär 19, 2010 4:32 am

Hier mal der grösste Albtraum von fotoart:-)

Bild

fibbo
Zuletzt geändert von fibbo am Fr Mär 19, 2010 4:34 am, insgesamt 1-mal geändert.

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fibbo
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Re: Bilder zu dunkel. Gibt es Rettung?

Beitrag von fibbo » Fr Mär 19, 2010 4:34 am

anfänger2010 hat geschrieben:..kann ich die bilder irgendwie retten? und mit welchem programm?
mfg
Grundsätzlich mit jedem Fotoprogramm. Welches Betriebssystem benutzt Du denn?

fibbo

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Beitrag von anfänger2010 » Fr Mär 19, 2010 7:45 am

betriebssystem vom rechner?

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fotoart
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Beitrag von fotoart » Mo Mär 22, 2010 12:09 pm

Spielen macht so viel Spaß fibbo, kann es verstehen, spiele auch gerne
aber es sollten produktive Ergebnisse bei der Arbeit entstehen.
Wer keine Intuition für gute Ergebnisse hat macht eben etwas anderes.

KaoTai

Beitrag von KaoTai » Mo Mär 22, 2010 12:55 pm

fotoart hat geschrieben:Bei einer Hochzeit oder ähnlichen Aufnahmen im Auftrag des Kunden gibt
es keine Fehlbelichtungen und wenn doch alles Fotozeug wegschmeißen,
in die Ecke setzen und Heulen, dann aufstehen und etwas anderes machen,
akzeptieren, dass das Talent für die Fotografie nicht vorhanden ist.
Ich vergönnen dir Kunden die das lesen.
Und dich nach diesem Maßstab messen.

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